Taufe Firmung Beichte Kommunion Priesterweihe Ehe Krankensalbung
Sakramente – Begegnungen Gottes mit den Menschen an wichtigen Wendepunkten des Lebens
Gott schenkt sich – schenkt Kraft für das Leben jedem persönlich!
Sakramente - Halt Gottes an den Knotenpunkten unseres Lebens!
Quelle der vertiefenden Hintergründe zu den Sakramenten – zur Theologie, zum Verständnis und zum Feiern!
http://www.erzbistum-muenchen.de/EMF009/EMF000820.asp
Bilder: Sakramentenfenster in der Pfarrkirche St. Marien zu
Bracht
Das Sakrament der Taufe ist das
Sakrament des Glaubens, des Vertrauens, der Geborgenheit und Führung. Es
schenkt ein verlässliches Fundament für das Leben.
Die Taufformel „Ich taufe Dich auf den Namen des Vaters
und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ bringt das in verdichteter Weise zum
Ausdruck.
Der Name Gottes bürgt für sein Mitgehen, seine Nähe und
Liebe, er ist das Fundament eines Lebens aus dem Vertrauen.
Der Name Jesus Christus schenkt eine konkrete Beziehung
und Berufung, er lädt ein zu einer Lebensgestaltung als Christin und Christ.
Der Name des Heiligen Geistes öffnet das Tor zur
Gemeinschaft des Glaubens, zur Gemeinschaft der Kirche, mit ihren Riten und
sakramentalen Vollzügen, mit ihrem Wertesystem und ihrer Lebensdeutung vom
Evangelium her.
Die Taufvorbereitung beinhaltet ein Gespräch mit Eltern und Paten. Die Tauffeier findet in Erinnerung an das Osterfest jeweils sonntags statt – je nach Absprache
-im Rahmen der sonntäglichen Eucharistiefeier
-nach dem Sonntagsgottesdienst
-nachmittags in einer Andacht, meistens um 14.30 Uhr
- in der jeweiligen Pfarrkirche
-Für die Absprachen wenden Sie sich bitte an
Pastor Georg Toborek, wenn Sie in der St. Marien Gemeinde Bracht, St. Luzia
Gemeinde Altenilpe oder in St. Hubertus Dorlar wohnen
oder an Pfarrer Heinz Reperich, wenn Sie in St. Cyriakus Berghausen, St.
Antonius Arpe oder St. Peter u. Paul Wormbach wohnen
Jede Gesellschaft, jede Kultur, jede
Religion nimmt den Übergang vom Kindsein zum Erwachsenwerden wahr und ernst.
Das ist einer der Gründe, warum die Gemeinschaft der
Kirche an diesem Übergang das Sakrament der Firmung feiert.
Jungen Menschen soll für den Weg des Erwachsenwerdens
und der Selbständigkeit die Hilfe des Glaubens mitgegeben werden: der Heilige
Geist.
Die Botschaft der Firmung ist, dass seine Gabe, die
Gaben des Heiligen Geistes, den Heranwachsenden
Diese Mitteilung des Heiligen Geistes wird in der
Gemeinschaft der Kirche von Anfang an an die Gesten der Handauflegung und
Salbung gebunden.
Firmvorbereitung
Alle zwei Jahre wird in unserem Pastoralverbund - im gesamten Dekanat Hochsauerland-Mitte - das Sakrament der Firmung gespendet. Jugendliche / Erwachsene ab dem 9. Schuljahr und älter werden zum Empfang vorbereitet. Die Vorbereitung besteht aus praktischen Tun, welches in das Handeln der Christen einführen soll. So haben wir schon viele Solidaritätstage, Glaubenstage u.a. durchgeführt.
Die Jugendlichen erhalten zur Firmvorbereitung eine Einladung – alle weiteren Interessierten melden sich bitte bei der Gemeindereferentin Irmtrud v. Plettenberg
Buße und Vergebung – Versöhnung und Beichte
Der Mensch ist nicht nur gut. Er
macht Fehler und verfehlt sich.
Er wird schuldig und bleibt viel schuldig.
Er sündigt und sondert sich ab vom Fluss des Lebens.
Unterschiedlich sind die Begabungen und Stärken der
Menschen, unterschiedlich auch die Lebensbedingungen und Belastungen, denen sie
ausgesetzt sind. Ihnen entsprechend ist auch die jeweilige Verantwortung und
das Versagen des Einzelnen.
Das Sakrament der Beichte möchte den Menschen in solch
schwierigen Situationen helfen. Und zwar indem es einlädt
Möglichkeit zum Empfang des Bussakramentes an jedem Samstag ab 15 Uhr in Wormbach
und ab 16 Uhr in Berghausen
nach persönlicher Vereinbarung mit beiden Priestern im Pastoralverbund
in den geprägten Zeiten Fastenzeit und Advent laden wir zu Bussgottesdiensten ein!
Eine Sehnsucht ist allen Menschen
eingestiftet. Sie sehnen sich nach Gemeinschaft und Berührung, nach
Kommunikation und Austausch, kurz nach Liebe.
Die Kirche hat von Jesus Christus im Abendmahlsaal ein
Abschiedsgeschenk bekommen, das diese Sehnsucht stillt.
„Tut das zu meinem Gedächtnis!“ Jesu Testament lautet:
Versammelt euch in meinem Namen, betet und singt miteinander, brecht das Brot
und reicht euch den Becher – dann werdet ihr ein Leib mit mir und ein Leib
untereinander werden, der weiterlebende Leib Christi.
So ist die Eucharistiefeier zur Mitte der Gemeinschaft
der Kirche geworden und die Quelle, aus der sie alle Kraft schöpft. Es ist das
Geheimnis des Glaubens: Jesu Opfer und seine Hingabe bezeugen für immer, dass
die Liebe die Wandlung der Welt bewirkt.
In der Erstkommunion werden (bei uns normalerweise) die Kinder in dieses
Geheimnis eingeführt. Es ist bleibendes Geschenk für jede Christin und jeden
Christ. Die Einladung ergeht an alle, sich immer tiefer durch die Teilnahme an
der Messe, Sonntag für Sonntag, in dieses Geheimnis hinein nehmen zu lassen.
Kommunionvorbereitung: Kommunion – Gemeinschaft mit Jesus und Untereinander!
Mit Weggottesdiensten, in der Seelsorgestunde und mit Kinderbibeltagen bereiten Eltern und die hauptamtlichen Seelsorger die Begegnung der Kinder mit Jesus im Sakrament der Eucharistie vor. Der Beginn der Vorbereitung ist jeweils mit Beginn des neuen Schuljahres.
Wozu gibt es die Gemeinschaft der
Kirche? Mit den Worten der Heiligen Schrift gesagt: Um Segen auf die Welt zu
legen, um ein Segen für die Menschen zu sein.
Dieser Segen wird vor allem sichtbar in den
sakramentalen Zeichen der Kirche. Sie den Menschen zu schenken, sie für sie zu
öffnen ist die priesterliche Aufgabe der Kirche.
Nun kann das niemand aus sich selbst heraus tun, das
wäre anmaßend und willkürlich. Es braucht dafür die autoritative Befähigung und
Weihe durch die Gemeinschaft der Kirche. Das geschieht in der Priesterweihe. In
ihr werden Männer in den Dienst genommen, damit beauftragt und dafür geweiht:
Geweiht werden auch Abt und Äbtissin. Sowohl Priesterweihe als auch die Weihe des Abtes und der Äbtissin findet innerhalb einer feierlichen Bischofsmesse statt.
aus dem Weihegebet für Priester:
Allmächtiger Vater, wir bitten dich, gib diesen deinen Dienern die Würde des Priestertums. Erneuere in ihnen den Geist der Heiligkeit. Das Amt, das sie aus deiner Hand, o Gott empfangen, die Teilhabe am Priesterdienst, sei ihr Anteil für immer. So sei ihr Leben für alle Vorbild und Richtschnur. (GL 71,2)
Gebet um Berufungen
Um Berufungen zu beten zu einem christlichen Leben .... und das gilt nicht nur für Priester, auch um kirchliche Berufe und ein Leben in der Nachfolge Jesu in Kirche und Welt ..... sind alle stets eingeladen – wir beten gemeinsam an jedem 1. Donnerstag im Monat in Berghausen und Wormbach jeweils um 15 Uhr und in jeder heilige Messe in Berghausen, in vielen hl. Messen im Pastoralverbund mit dem Gebet der St. Cyriakus Bruderschaft:
"Herr, gedenke des Wortes deines Sohnes: `Die Ernte ist groß, aber es gibt nur
wenige Arbeiter.´
Darum rufen wir zu dir:
Sende deiner Kirche glaubensvolle Priester
und Ordensleute.
Lass uns mitarbeiten am Werke Jesu Christi und erfülle uns mit der
Kraft des Heiligen Geistes."
Geschaffen wurde der Mensch als Mann
und Frau. Das liebende, ehrfürchtige und fruchtbare Umgehen miteinander ist
Ziel der Schöpfung.
Das ist der Grund, warum die Gemeinschaft der Kirche
das Sakrament der Ehe feiert. Es ist ein Abenteuer, wenn zwei Menschen sich
binden – und zwar für gute und schwierige Zeiten – und das im Ehebund
bekräftigen.
Weil dies nicht selbstverständlich ist und auch nicht
leicht, lädt die Kirche ein, Jesus Christus mit in diesen Bund zu nehmen als
Begleiter und Freund, als Berater und Teiler, als Mahner und Warner. Zugleich
bietet sie ihr solidarisches Mitgehen und ihre Hilfe für diese anspruchsvolle
Lebensform an in Familienkreisen, Eheberatung usw.
Zur Ehevorbereitung gehört ein
Gespräch mit den zuständigen Priestern, in der der gemeinsame Weg der Ehevorbereitung besprochen wird.
Kein menschliches Leben wird von
Krankheit, Leid und Belastungen verschont. Sie sind Zeichen unserer
Geschöpflichkeit, Erfahrungsräume unserer Endlichkeit, Vorboten des abnehmenden
Lebens, des Sterbens und des Todes.
Die Gemeinschaft der Kirche hat von ihrem Beginn an –
getreu dem Schicksal ihres Herrn und Meisters Jesus Christus – diese
Erfahrungen im Licht des Glaubens gedeutet. Und zwar im Sakrament der
Krankensalbung.
Lange Zeit war dieses Sakrament als letzte Ölung nahe
an die Todesgrenze gerückt und damit als Kräftigung für den Übergang in eine
andere Existenz gedeutet. Heute wird die Krankensalbung in Zeiten schwerer
Erkrankungen gefeiert. Heilung, Stärkung und Bewältigung der schwierigen
Situation sind frohe Botschaft dieses Sakramentes, in dem Gott als Freund der
Kranken und Jesu heilendes Wirken vergegenwärtigt werden.
Beide Priester im Pastoralverbund kommen jederzeit zur Spendung der Krankensalbung in die
Wohnung. Über das Krankenhaus St. Georg in Bad Fredeburg ist jederzeit ein
Priester telefonisch zu erreichen. In unseren Gemeinden gibt es - vorbereitet von der Caritas - reglemässige "Tage der Kranken", wo im Gottesdienst das Sakrament der Krankensalbung gespendet wird.
Die Krankenkommunion
bzw. Hauskommunion wird an jedem ersten Freitag im Monat, dem Herz Jesu Freitag
zu den Kranken gebracht.
Es
ist hilfreich, wenn Nachbarn und Angehörige über die Möglichkeit der
Hauskommunion sprechen.