Pastoralverbund Dorlar-Wormbach

Zeichen am Wegesrand in Sellinghausen

Das Kreuz & die Linde auf dem Selmen

Die Linde und das Kreuz stehen zwischen Altenilpe und Sellinghausen auf dem Selmen. Es ist ein Symbol für die Gemeinschaft der beiden Dörfer. Es ist das Wahrzeichen von der St. Sebastian Schützengesellschaft.

Pfarrer Schöne aus Dorlar veranlasste 1880 die Errichtung des Kreuzes und das Pflanzen der Linde. Allerdings wurde das erste Kreuz im Laufe der Jahrzehnte morsch und so wurde ein neues Kreuz errichtet. Dieses wurde 1944 von Pfarrvikar Richard Bruch eingeweiht.

1964 wurde ein Betonsockel für das Eichenkreuz gegossen. Dieses neue Kreuz wurde von Pfarrer Kastorz am 12.09.1964 bei einer feierlichen Prozession eingeweiht. Dieses Kreuz wurde seitdem mehrfach restauriert. Es steht heute immer noch unter der Linde. Die Linde wurde von Familie Linhoff aus Altenilpe gepflegt, da der Baum auf ihrer Wiese stand. Heute ist die Stadt Schmallenberg für die Pflege verantwortlich

Heiligenhäuschen in Sellinghausen

Das Heiligenhäuschen in Sellinghausen, am Hotel Stockhausen, stellt die

schmerzhafte Muttergottes (Pieta) da. Es wurde Ende des 18. Jahrhunderts

erbaut und ist Eigentum der Familie Stockhausen.

Von ihnen wird es auch betreut.







Marienheiligenhäuschen

Das Marien Heiligenhäuschen wurde 1954 in Folge eines Gelübdes

von Anton Hallmann zur Ehren der Mutter Gottes errichtet.

Der Pfarrvikar hat die Kapelle eingeweiht, am Fest der Maria.(Verkündigung 25.März) Der Fachwerkgiebel enthält eine Inschrift, welche lautet: "Oh Maria hilf Erbaut zu Ehren Mariens 1954"








Die St.Blasius Kapelle in Sellighausen

Über die Vorgeschichte der Kapelle in Sellinghausen ist recht wenig bekannt. Im Jahre 1880 stellte man ernsthafte Überlegungen zum Bau einer neuen Kapelle an. In einem Protokoll des Dorlarer Kirchenvorstandes vom Jahre 1887 heißt es:

,,Die Einwohner des

zur Pfarrei Dorlar gehörenden Dorfes Sellinghausen haben vor mehreren Jahren ein Gebäude in mitten des Dorfes errichtet, welches nun als Kapelle eingeweiht und benutzt werden soll. Der Kirchenvorstand gibt hierzu voll und ganz seine Genehmigung, zumal die Kosten für den Bau von den Einwohnern des Dorfes Sellinghausen aufgebracht und gedeckt sind."

Allerdings scheint das Gebäude wegen seiner Baufälligkeit komplett abgerissen worden zu sein. Daneben wurde dann in den Jahren um 1885 die heutige St. Blasius Kapelle von den Einwohnern des Dorfes erbaut. Das Grundstück stammt von Wilhelm Beste (heute Schulte/Lehmke). Um den Bau finanzieren zu können, verzichteten die Sellinghauser einige Jahre auf das Jagdgeld, wahrscheinlich haben alle Einwohner bei den Arbeiten geholfen.

Eine Besonderheit ist der neubarocke Hochaltar, der im Jahre 1701 hergestellt wurde. Von 1701 bis ca. 1885 stand er als Seitenaltar in der St. Maria Pfarrkirche in Reiste. Als dort umfangreicheRenovierungsarbeiten durchgeführt wurden, gab man den Hochaltar an die Sellinghauser ab.

Am 05.07.1887 weihte Pfarrer Schoene aus Dorlar die Kapelle zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis Mariens und des hl. Blasius feierlich ein. Zwei Heiligenfiguren an den Seitenwänden stellen vermutlich den Hl. Antonius und den Hl. Aloysius dar. Sie wurden in den Jahren 1896 und 1898 von einem unbekannten Künstler hergestellt. In dieser Zeit scheint auch die Glocke zu sein, die folgende Aufschrift enthält: St.Blasius ora pro Nobis +1896+.

Mit dem Bau der Kirche in Altenilpe verlor die Sellinghauser Kapelle für die Einwohner an Bedeutung. Trotz des Marienaltares gilt der hl. Blasius als Schutzpatron. Der Gottesdienst zur Feier des Patronatsfestes am 3. Februar mit dem Austeilen des Blasiussegens wird bis auf den heutigen Tag alljährlich gefeiert.