Die Pfarrei St. Luzia Altenilpe
Die Pfarrei St. Luzia Altenilpe liegt im idyllischen Ilpetal zwischen Dorlar und Bad Fredeburg. In unserem PV ist Altenilpe/Sellinghausen, mit ca. 360 Einwohnern, wohl die kleinste und jüngste Gemeinde. Zu ihr zählt die St. Luzia Kirche in Altenilpe und die St. Blasius Kapelle in Sellinghausen.
St. Luzia Altenilpe
In früheren Jahrhunderten gab es in Altenilpe immer schon eine Kapelle, die dem hl. Jodokus geweiht war. Sie zählte damals zur Pfarrgemeinde Dorlar. Die Kapelle war sehr bescheiden, "wie ein Stall gebaut, und nicht einmal mit Schindeln gedeckt und wenig gut erhalten ", klagte 1737 der Dorlarer Pastor Bausen. Im Laufe der Jahre verfiel die Kapelle, trotz einiger Renovierungsmassnahmen, immer mehr, so das diese schließlich im Jahre 1888 abgerissen und durch eine neue Kapelle ersetzt wurde. Sie entspricht dem jetzigen Eingangsbereich der Kirche. Aber erst im Jahre 1890 wurde der Bau der neue und wesentlich größeren Kapelle vollendet. Sie wurde am 19.08.1890 durch Pfarrer Schoene aus Dorlar zur Ehren der heiligen Luzia geweiht
Bereits im Jahre 1920, also nur genau 30 Jahre später, wurde die Gründung einer selbständigen Kirchengemeinede Altenilpe/Sellinghausen in Betracht gezogen. Der Bau der Kirche konnte somit im Frühjahr 1921 beginnen. Durch die Begeisterung, Spenden und großen Arbeitseinsatz konnte die Einweihung bereits am 8. November 1921 durch Pfarrer Kaufmann erfolgen.
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Einweihung 1921
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Nach umfangreichen Renovierungen 1967 und 2002 ist die heutige Kirche ein Ort, der zur Ruhe und zum Gebet einlädt. Ihre sanfte Farbgebung strahlt Ruhe und Wärme aus. Ein Ort der Besinnung.
Kommen Sie doch einfach mal vorbei und sehen Sie selbst, wie beruhigend unsere Kirche auf Sie wirkt.
Sie ist täglich geöffnet.
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Hochaltar St.Luzia Altenilpe
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Orgelbühne und Eingangsbereich
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St. Blasius Sellinghausen
Recht wenig wissen wir über die Kapelle in Sellinghausen vor 1887. Es soll "seit jeher" eine Kapelle gegeben haben. Im Realschematismus des Jahres 1873 dagegen ist keine Kapelle aufgeführt. Möglicherweise war es eine baufällige oder verfallene Kapelle, vielleicht diente das Gebäude auch anderen Zwecken. Ernsthafte Überlegungen zum Bau einer neuen Kapelle stellte man wohl etwa ab 1880 an. Ein ausführlicher Kostenvoranschlag stammt vom Februar 1883. Wann genau mit dem Bau begonnen wurde, kann man nicht sagen. Man weiß aber, dass sie am 05.07.1887 durch Pfarrer Schoene aus Dorlar, zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis Mariens und des hl. Blasius, eingeweiht wurde.
Eine Besonderheit der Sellinghauser Kapelle ist der neubarocke Hochaltar, der bis 1885 als Seitenaltar "St. Maria" in der Reister Pfarrkirche stand. Dies erklärt auch die Tatsache, dass die Kapelle zwei Schutzpatrone besitzt: zum hl. Blasius gesellt sich durch den Marienaltar die Unbefleckte Empfangene.
Trotz des Marienaltares gilt der hl. Blasius als Schutzpatron. Der Gottesdienst zur Feier des Patronatsfestes am 3. Februar in Verbindung mit dem Austeilen des Blasiussegens wird bis auf den heutigen Tag alljährlich in der Kapelle gefeiert.
Auch die Sellinghauser Kapelle ist täglich für Sie geöffnet und lädt zur Ruhe, zur Besinnung und zum Gebet ein. Schauen Sie doch einfach mal rein.