Pastoralverbund Dorlar-Wormbach

Zeichen am Wegesrand

Aus unterschiedlichen Motiven heraus entstanden einige Zeichen der Frömmigkeit an unseren Straßen und Wegen, nämlich Heiligenhäuschen, Kreuze, usw.. Sie erinnern an Begebenheiten, stellen die Erfüllung von Gelübden dar, markieren besondere Punkte in der Landschaft oder sind einfach ein Ausdruck des Glaubens. Einige sind unserer Pfarrgemeinde zu bewundern.

                                                        Das Kreuz auf dem Selmen



Eine besondere Bedeutung für unsere Gemeinde hat sicherlich das Kreuz bei der Linde auf dem Selmen.
Es steht zwischen Sellinghausen und Altenilpe und ist zusammen mit der Linde zum Symbol für das Gemeinsame der beiden Orte geworden. So hat die St. Sebastian Schützengesellschaft das Kreuz und die Linde zu ihrem Wahrzeichen gemacht.
Die Linde wurde um 1880 gepflanzt. Wann das erste Kreuz im Schatten der Linde errichtet wurde, ist nicht mehr feststellbar. Wahrscheinlich aber kurz nach der Pflanzung der Linde.

Das Heiligenhäuschen bei Stockhausen

                

Dieses Heiligenhäuschen ist schon sehr alt. Aus welchem Grund es errichtet wurde ist leider nicht mehr bekannt. Um 1910 wird in einer Chronik berichtet, daß die Familie Stockhausen schon seit Generationen für die Instandhaltung sorgt. In dem Heiligenhäuschen befindet sich eine Pieta.
Allerdings stand es in früheren Jahrhunderten auf der anderen Straßenseite, etwa an dem Ufer unterhalb des heutigen Hauses Schauerte. Um 1890 errichtete man es an dem heutigen Standort.

Das Heiligenhäuschen bei Hallmann

                

Im Jahre 1954 ließ Anton Hallmann infolge eines Gelübdes in Sellinghausen gegenüber seinem Wohnhaus ein Heiligenhäuschen zu Ehren der Mutter Gottes errichten. Die Einweihung des Heiligenhäuschens und der Madonna nahm Pfarrvikar Sommer am Fest Mariä Verkündigung vor.
Der kleine Fachwerkgiebel enthält die Inschrift: "O Maria Hilf Erbaut zu Ehren Mariens 1954".

                                                Der Bildstock auf Hellermanns Hof




Der Bildstock wurde in den 80er Jahren auf dem Hof der Familie Hellermann errichtet. Er besteht auf einer alten Astgabel, in der ein kleines Häuschen mit einer Marienstatue angebracht wurde.


Der Friedhof

Bis 1926 wurden die Verstorbenen aus Sellinghausen und Altenilpe noch auf dem Dorlarer Friedhof bestattet. Erst am 20.03.1926 erfolgte, unter großer Beteiligung der Gemeinde, die Einweihung des Friedhofs und des Kreuzes. Am Allerheiligen-Tag 1969 weihte Dekan Kostorz eine kleine Station mit der schmerzhaften Gottesmutter (Pieta) ein. Diese hatte vorher unter der Orgelempore in der Kirche gestanden, wo jetzt, nach einer Renovierung, nicht mehr genügend Platz vorhanden war.

      
Friedhofsstation mit der Pieta  Friedhofskreuz


 Im Jahre 1977 nahm man umfassende Veränderungen vor, die noch heute das Bild unseres Friedhofes prägen. Drei Gräberreihen wurden eingeebnet und die neue Gräberreihen terrassenförmig angelegt. So wurden die Gräber besser erreichbar. In der Mitte des Friedhofs wurde der durchgehende breite Weg angelegt. Vor dem Eingang wurden Abstellplätzte für die Autos der Friedhofsbesucher geschaffen.
 


Hausinschriften

Einige interessante Hausinschriften, christliche Symbole und sogar Heiligenfiguren befinden sich an den Giebeln und Hausfronten unserer alten Fachwerkhäuser. Beispielsweise finden wir an derartigen Stellen folgende Heilige vor: die hl. Anna, den Erzengel Michael sowie die Muttergottes. Beim Betrachten spürt man die tiefe Frömmigkeit der Erbauer dieser Häuser.