Die im 17. Jahrhundert erbaute Renaissance Kapelle erhielt 1923 nach den Plänen des Paderborner Dombaumeisters Kurt Matern einen Anbau. Der lang gestreckte Baukörper in 3/8 Schluss wurde 1928 mit Fenstern in neubarocker Farbverglasung versehen. Rechts und Links vom Altar sind bunte Fenster, mit einer Mutter Gottes Darstellung (Himmelskönigin) und einer Herz-Jesu-Figur mit Maria.
Im Juni 1994 wurde ein Ehrenmal zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt vor der Kirche errichtet. Das Denkmal wurde von dem in Arpe geborenen Künstler Bonifatius Sternberg entworfen und stellt den Schutzpatron der Arper Kirche, Antonius der Einsiedler, auch "Fickeltünnes" genannt, dar.
2007 hat der Kirchenvorstand und der Pfarrgemeinderat den Jugendlichen im Pastoralverbund die Kirche als Jugendkirche für 4 Wochen zur Verfügung gestellt. Auf Wunsch vieler Arper Gemeindemitglieder sollte die Kirche ungefähr in dieser Gestaltung als Jugendkirche auch nach dem Projekt bleiben. Seitdem findet mindestens 1x monatlich eine Jugendkirchenveranstaltung statt.
Die Jugendkirche wurde inhaltlich und gestalterisch von Jugendlichen und Erwachsenen des ganzen Pastoralverbundes überlegt und umgesetzt.
Zur Filialgemeinde St.
Antonius Arpe gehören Kückelheim mit der St. Johannes Kapelle,
Herschede,
Silberg, Keppel und Arper Mühle.