Katholische Kapelle St. Lucia in Heiminghausen
Erstmals 1398 wurde die
Kapelle, die heute zur Hofanlage Geiecke gehört, erwähnt. Für sie sollte der
jeweilige Hofinhaber Abgaben an die Dechanei Wormbach zahlen.
Die heutige, 1812 im Renaissancestil erbaute Kapelle besteht aus einem bruchsteinernen Sockel und dem Fachwerkobergeschoss mit Glockenreiter und einem sogenannten Sauerländer Spitzhelm.
Besonders bemerkenswert ist
der Altar, der offenbar aus dem 17. Jahrhundert und der Bildhauer - Werkstatt
von Johann Sasse aus Attendorn stammt. Auf dem Altarbild sieht man die Hl.
Familie und den hl. Johannes. Rechts auf dem Altar steht eine Figur der Hl. Scholastica
und links eine Figur des Hl. Benedicts. An der linken Wand sieht man die
Figuren des Hl. Markus Evangelista, der Hl. Agatha und der Hl. Margaretha.
Außerdem steht an der rechten Wand eine Statue der Kapellenpatronin St. Lucia.![]()
Aus der Kapelle führt eine Treppe hinauf auf die Empore. Der Leuchter der Kapelle entstand Ende des 18. Jahrhunderts und ist aus Messing.
Am 20.09.08 fand in der Kapelle St. Lucia in Heiminghausen das Glöckchenfest statt. Nach 45 Jahren läutet die 40 kg schwere Bronze
glocke wieder drei mal täglich zum Angelusgebet. Im Jahre 1840 goss Johannes Geiecke und dessen Frau geb. Hömberg zur Ehre des heiligen dreieinigen Gottes die Glocke. Nach dem ökumenischen Gottesdienst fand ein "Glöckchen-Fest" zur Ehren der restaurierten Glocke statt.