Pastoralverbund Dorlar-Wormbach

Zeichen am Wegesrand in Niederberndorf



Wegkreuze und Kapellen Niederberndorf

Kapelle St. Blasius
Im 15 Jahrhundert wird die Kapelle erstmals erwähnt. Anfang des 17 Jahrhundert wurde sie dann im Renaissancestil erbaut. Schreinermeister Schulte fertigte 1680 den Altar der Kapelle an. Die Mutter Gottes Figur ist das schönste Kunstwerk des ganzen Kreis Meschede und wurde um 14 Hundert für die Kapelle angefertigt. Außerdem sind in der Mitte der Kapelle eine Statue des heiligen Sankt Blasius und Bilder von Jesus mit dem Lamm Gottes.
Weitere Statuen zeigen den heiligen Jakobus der Ältere, der heiligen Apollonia und des heiligen Johannes.











Kohlhagenkapelle

1938 begann der Bau der Kapelle im Kohlhagen. Dabei halfen alle mit. Sie wurde damals von den Geschwistern Berta und Josef Sasse gestiftet. Sie erhofften sich damit, dass ihre Umgebung von dem damaligen Krieg verschont bleiben würde. Der Platz stand daher fest, weil sich auf dem Berg die Kreuzwege der verschiedenen Orte trafen. Diese führten zuerst nur zu einem Kreuz, das dann hinterher durch die Kapelle ersetzt wurde. 1939 fand die 1. Andacht in der Kapelle statt.

Vor allem an den Sonntagen in der Fastenzeit treffen sich an der Kapelle die Beter der 3 Kreuzwege, die aus Mailar, berghausen und Niederberndorf zur Kapelle führen. Bei der Prozession an Christi Himmelfahrt ist hier immer der Altar, der von der Dorfgemeinschaft Niederberndorf eindrucksvoll geschmückt wird.

Auch sonst ist die Kapelle Ziel zahlreicher Beter und Wanderer.











Wegkreuz auf dem Weg zum Kreuzweg
Das Kreuz wurde 1979 von Richard Göbel errichtet. Er betreut es heute noch. Auf dem Kreuz ist eine Schiefertafel angebracht. Auf ihr ist die Gravur des Nikolaus von der Flüe zu sehen.




















Wegkreuz am Bigge (Richtung Berghausen)

Das Kreuz wurde 1850 errichtet. Später wurde es von der Familie Mester erneuert.
Es besitzt ein Dach aus Schiefer und einen Korpus. Betreut wird es heute noch von Familie Mester.